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Sommersonnenwende/Johannisfest

FeuerDer längste Tag des Jahres und die kürzeste Nacht (auf der nördlichen Erdhalbkugel) – und der Beginn des Sommers am 22. Juni – waren schon lange und für viele Kulturen der Anlass für fröhliche Feste. Schon Germanen und Kelten entzündeten zu Ehren der Sonne jedes Jahr große Feuer, sangen und tranken, tanzten um die brennenden Holzstöße herum und feierten die Sommersonnenwende. In den skandinavischen Ländern und in den Ostsee-Republiken Litauen, Lettland und Estland trifft man sich auch heute noch zum Mittsommernachtsfest – das oft mehrere Tage dauert.

Das Christentum übernahm den Brauch und machte daraus das Johannisfest, das Geburtsfest des Johannes. Damit verbinden sich Bräuche wie das Überspringen des Feuers, das besonders verliebten Paaren Glück und ein gutes, gemeinsames Leben bringen soll. Unkraut wird ins Feuer geworfen, damit es auf den Feldern und im Garten keinen Schaden anrichtet. Geister und Dämonen treiben ihr nächtliches Unwesen und müssen mit Johanniskränzen vertrieben werden, die aus Kräutern geflochten werden.